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Baubeschreibung: Wohnen am Tannenbichl

Erdarbeiten Baugrund
Gewachsener Baugrund (kiesig/schluffig) Aushub bis zur Gründungssohle bzw. gewachsenem Baugrund. Hinterfüllung der Arbeitsräume mit versickerungsfähigem Aushubmaterial und / oder geliefertem Auffüllmaterial bis Unterkante Oberboden. Rohplanie nach Rohbauerstellung und Bodenaufbau auch auf der TG-Decke mit anschließendem Humusauftrag in erforderlicher Stärke für Rasenansaat und Bepflanzung nach Außenanlagenplanung.

Entwässerungs- und Kanalarbeiten
Schmutzwasserentwässerung mit Anschluss an das städtische Kanalsystem. Regenwasserentwässerung nach mit den Stadtwerken Füssen abgestimmtem Entwässerungsplan über teilweise  Versickerung / Rückhaltung im Bereich des eigenen Grundstücks für Hauptdächer der Gebäude 1 – 4 sowie oberirdischen Stellplätzen und Fahrgasse; Ausführung mit  zusätzlichem Anschluss an städtisches Kanalsystem. Schächte als Stahlbetonfertigteilschächte mit Gerinneausbildung.

Fundamente Gründung und Bodenplatte
Gründung für Wohngebäude und TG nach Statik und Baugrundgutachten mittels Betonstopfsäulen. Fundamentbalken bzw. Pfahlkopfplatten zur Lastverteilung unter Fundamenten und Bodenplatten. Bodenplatten der Wohngebäude und Aufzugunterfahrten  als Stahlbetonbauteile mit hohem Wassereindringwiderstand. Edelstahl-Fundamenterder in Gründungsbauteilen nach VDE-Vorschrift. (Tiefgaragengründung siehe unter Parkierung, Tiefgarage)

 

Kellerwände
Kelleraußenwände nach Statik, umlaufend in Stahlbeton, entsprechend der WU-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton,  Beanspruchungsklasse 2 d.h. gegen Erdfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser. Anschluss der Kellerwände zur Bodenplatte mit Fugenbandeinlage. Außenseitige Wärmedämmung der Kellerwände zur Tiefgarage und in Teilbereichen zu der Kellerdecke in der Tiefgarage mit nichtbrennbaren Dämmplatten nach EnEV-Berechnung. Umlaufende Perimeterdämmung des Kellers nach EnEV-Berechnung im erdberührten Bereich sowie Schutzschicht mit Mauerschutzplatten oder Noppenfolie. Kellerfenster als Kunststoff-Isolierglas-Fenster in Dreh-Kipp-Ausführung. Kellerlichtschacht in Beton mit abhebegesicherter feuerverzinkter Gitterrostabdeckung. Kellerinnenwände tragend und nichttragend in Ziegelmassivbauweise bzw. in schalungsglattem Stahlbeton. Treppenhauswände in Stahlbeton bzw. in Mauerwerk nach EnEV und Statik. Aufzugsschachtwände aus Stahlbeton nach Statik.

Mauerwerksarbeiten Mauerwerk Massivbau
Außenwände aus hochwertigen wärmegedämmten Planziegeln mit Dämmstofffüllung für den Geschosswohnungsbau 42,5 cm stark, Rohdichte lt. Statik, einzelne Wandteile lt. Statik in Stahlbeton zzgl. Wärmedämmung nach EnEV-Berechnung.

Tragende und nichttragende Innenwände
Hochlochziegelmauerwerk, 24, 17,5, 14,5, 11,5 cm stark, Rohdichte nach Statik und Schallschutzanforderungen, Teilflächen nach Statik in Stahlbeton.

 

Wohnungstrennwände und Treppenhauswände
30 cm Schallschutzmauerwerk mit Planfüllstein, Rohdichte 2,0 kg/dm2, teilweise 25 bzw. 30 cm Stahlbeton lt. Statik und gemäß Werkplanung.

Decken
Decken über Keller-, Erd- und Obergeschossen in Stahlbeton nach Statik und Schallschutzanforderungen. Decken in Wohngeschossen als Filigranelementdecken mit glatter Untersicht. In Teilbereichen nach statischer Notwendigkeit als geschalte Massivdecke möglich, mit Deckenspachtelung bzw.  Deckenputz, Untersichten und Fugen tapezierfertig gespachtelt. Oberflächenqualität Q 2.

Dachkonstruktion Geneigte Dächer
Hauptdach auf das Dachgeschoss mit Walmdach in Nadelholz als Sparren-Pfettendachstuhl in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion. Wärmedämmung über der Stahlbetondecke Dachgeschoss nach EnEV-Berechnung, horizontal eingebaut. Dachluke im Bereich Treppenhaus zum Dachraum mit Ausstieg zum Öffnen für Wartungszwecke am Dach.

Bedachungsarbeiten Hauptdach (Kaltdach)
Dachdeckung der geneigten Dächer als Stehfalzdach in verzinnter Edelstahlausführung Uginox 0,5 mm auf Dachschalung und diffusionsoffener Dachbahn.

 

Spenglerarbeiten
Attikaverwahrungen, Dachrinnen, Fallrohre, Wandabdeckungen und Anschlussbleche in verzinnter Edelstahlausführung Uginox 0,5 mm, in Sockelbereichen im Erdgeschoss Ugitop 0,5 mm.

Treppen
Treppenläufe als Stahlbetonfertigteiltreppen, mit Neoprenlager schwingungs- und schallentkoppelt von Wand und Decken gelagert. Unterseiten malerfertig verspachtelt.

Fenster
Wohnungs- und Treppenhausfenster als stabile Kunst-stofffenster werkseitig endbehandelt, Farbe innen weiß, außen nach Farbkonzept des Verkäufers. Mehrkammer-profil, ca.75 mm Bautiefe mit Stahlkernaussteifung. Balkon- und Terrassentüranschluss zum Außenbereich mit konventioneller Terrassentürschwelle. Verglasung mit hochwertiger Dreischeiben- Wärmeschutzverglasung Ug-Wert Glas mind. 0,6 W/m2K, Uw-Wert Standardfenster mind. 0,9 W/m2K, mit wärmetechnisch optimiertem Randverbund („warme Kante“). Beschläge an Fenstern und Balkon-/ Terrassentüren in Dreh-Kipp-Ausführung mit Fenstergriff in Edelstahl. EG-Fenster und Terrassentüren EG mit Pilzkopfverriegelung und absperrbaren Griffoliven. Montage der Fenster mit umlaufend wind- und luftdich-tem Anschluss (DIN-Montage) an die Rohbaukonstruktion. Außenfensterbänke in Aluminium mit Antidröhnbeschichtung. Frischluftzufuhr mit Außenluftdurchlass in den Fenstern integriert gemäß Lüftungskonzept.

 

Rollladen
Rollladen an allen Wohnungsfenstern und Terrassentüren als Außenrollladen mit vorgesetztem Aufbaurollladenkasten vor den Fensterelementen, dadurch luft- und winddichte Ausführung. Rollladenpanzer in Kunststoff (bzw. Aluminium bei stati-scher Notwendigkeit an großen Elementen) in Standardfarbe des Herstellers. Bedienung der Rollladen mit Kurbelbetrieb. Elektroleerrohranschluss für eine mögliche Nachrüstung einer elektrischen Rollladenbetätigung an allen Fenstern auf Käuferwunsch. Rollladen sind nicht Bestandteil der haustechnischen Anlage, für Geräusche durch die Bedienung von Rollladen der eigenen oder fremden Wohnung gelten keine schalltechnischen Anforderungen.

Gebäude-Eingangstüre
Glas-Aluminiumtüre mit Seitenteil in stabiler Aus-führung, mit Edelstahlgriffstange, thermisch getrenntes Rahmen- und Flügelprofil mit farbiger Oberflächenbeschichtung. Türe selbstschließend mit Obertürschließer und elektrischem Türöffner sowie Panikbeschlag (der Panikbeschlag ermöglicht die manuelle Türöffnung von innen ohne Schlüssel trotz Versperrung). Verglasung mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung Ug-Wert Glas mind. 1,0 W/m2K, Türe in ESG-Sicherheitsglas. Je Wohnung 1 Klingeltaster mit Namensschild. Leerrohranschluss für die Einbaumöglichkeit einer Kameraüberwachungsanlage.

Briefkastenanlage
Briefkastenanlage im überdachten Eingangsbereich sowie Klingel- und Sprechanlage mit Rufunterscheidung zwischen Haustüre und Wohnungseingangstüre.

 

Schließanlage
Komplettschließanlage mit Sicherungskarte, Schließung der Wohnung, Haustüren und Einzelkeller sowie Gemeinschaftskeller und Tiefgaragentor in einem System. Tiefgaragen- und Schleusentüren wegen der Fluchtwegfunktion mit Blindzylinder.

Außenwandverkleidung Außenputz
Ziegelaußenwände mit mineralischem zweilagigem Putzaufbau. Im Gebäudesockelbereich Sockelputz mit mineralischer Abdichtung nach techn. Notwendigkeit. Anstrich mit Fassadenfarbe in deckendem Farbton nach Farbkonzept des Verkäufers. Wärmedämmverbundsystem
Wärmedämmung der in untergeordneten Teilbereichen statisch notwendigen Stahlbetonaußenwände mit Wärmedämmverbundsystem. Vollflächige Gewebearmierung, in Verkehrsbereichen z.B. im Erdgeschoss doppelte Gewebearmierung. Mineralischer Oberputz und Schlussanstrich mit Fassadenfarbe mit deckendem Farbton nach Farbkonzept des Verkäufers.

Innenputz
Ziegelwände in den Wohnungen mit mineralischem Putzsystem, Oberfläche gefilzt, Treppenhauswände mit zweilagigem Kalk-Zementputz, Oberfläche gefilzt, jeweils in Oberflächenqualität Q 2. Wände in den Nassräumen mit mineralischem Putzsystem als Untergrund für Fliesen.
Gemauerte Kellerwände ebenfalls mit mineralischem Putzsystem verputzt, Oberfläche gefilzt, Stahlbetonwände im Kellergeschoss schalungsglatt mit Anstrich. Raumhohe Installationsschächte und Vorsatzschalen (teilweise ca. 1,10 – 1,20 m hoch, teilweise raumhoch) mit  25 mm starken Gipskartonplatten beplankt, in Feuchträu-men zusätzlich imprägniert. In nicht überfliesten Bereichen Oberflächenausführung mit gekörnter Streichputzoberfläche, Abweichungen der Körnung zur Innenputzoberfläche möglich.

 

Estricharbeiten
Estrich in Wohnbereichen als schwimmender Zementestrich ca. 65 mm mit Randtrennstreifen auf Trittschall- und Wärmedämmung entsprechend Wärme- und Schallschutzanforderungen in Verbindung mit einem Fußbodenheizsystem. Estrich in Kellern als Zementestrich auf Dampfsperre und Dämmung.

Werksteinarbeiten
Innenfensterbänke in Wohnungen nach Mustervorlage wahlweise in Kunst- oder Naturstein, Auswahl durch den Kunden aus 4 kostenneutralen Materialvorschlägen.

Fliesenarbeiten
Ausführung mit keramischen Wand- und Bodenfliesen (auf schwimmendem Estrich geklebt). In den Wohnungen wird in den Bädern eine Abdichtung in Form einer Kunststoffbeschichtung ausgeführt. Diese wird auf den Estrich und an den spritzwasserbelasteten Wänden bzw. Trockenbauwänden bis zu einer Höhe von 2 m aufgebracht, im übrigen Wandbereich bis über den Bodenbelag. Im Übergang vom Boden zur Wand und den spritzwassergefährdeten Innenwandecken werden elastische Dichtbänder angebracht (Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse 1 nach ZDB). Ein Bodenablauf ist außer bei bodengefliesten Bädern nicht vorgesehen, durch die barrierefreie / barrierearme Ausführung ist eine Schwelle zwischen Bad und angrenzenden Räumen nicht vorhanden. Elastische Verfugungen werden in Bädern und WC’s an gefliesten Wandinnenecken, am Übergang Bodenfliesen – Wandfliesen und Bodenfliese – Sockelfliese, sowie am Übergang Wandfliese – Türzarge und am Übergang Fliesen – Sanitärgegenstände (Bade-, Duschwannen, Wasch-becken, Toiletten) angebracht. Elastische Fugenverschlüsse sind Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung. Diese Fugen müssen vom Nutzer mindestens einmal jährlich kontrolliert und  gegebenenfalls erneuert werden.

 

Wandfliesen Bad
Umlaufend raumhoch Wandfliesen, Materialwert € 30,-- brutto/m2, Listenpreis beim Fliesenleger bzw. nach Muster. Hinweis:
Bei nicht raumhoher Ausführung der Wandfliesen auf Sonderwunsch wird eine gefilzte Putzoberfläche an den verbleibenden Wandflächen hergestellt. Diese Änderung ist kostenneutral und führt nicht zu einer Gutschrift.

WC
Umlaufend bis auf ca. 1,50 m Höhe, Materialwert  € 30,-- brutto/m2, Listenpreis beim Fliesenleger bzw. nach Muster.

Küche
Fliesen im Arbeitsplattenbereich ca. 60 cm hoch umlaufend, Materialwert € 30,-- brutto/m2, Listenpreis beim Fliesenleger bzw. nach Muster.
Bodenfliesen Materialwert € 30,-- brutto/m2. Listenpreis beim Fliesenleger bzw. nach Muster.

  • Bäder
  • WC
  • Küchen
  • Abstellräume, wenn diese im Plan dargestellt sind
  • Flure in Wohnungen wahlweise gefliest oder in Parkett (siehe unter „Bodenbelag“)

An verputzten Wänden umlaufender Fliesensockel in gleichem Material.

 

Bodenbelag
Fertigparkett mit mehrschichtigem Parkettaufbau, mit Massivholznutzschicht entsprechend der Holzart ca. 4 mm, Holzart nach Wahl des Käufers, auf den Zementestrich vollflächig aufgeklebt und fertig oberflächenlackiert. Materialpreis Parkett € 45,-- brutto/m2 (Listenpreis beim Bodenleger). Sockelleisten in Holzwerkstoff echtholzfurniert, zusätzlich schallentkoppelt zum Bodenbelag.

  • Wohn- und Essräume
  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Flure in Wohnungen wahlweise Parkett oder gefliest

Hinweis:
Durch die Verwendung einer lösungsmittelfreien Deckschicht für die Parkettversiegelung kann es partiell zu leichter Fleckenbildung im Holz kommen. Die Qualität des Parketts wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Parketthölzer haben ein ausgeprägtes Quell- und Schwindverhalten, dies ist eine natürliche Eigenschaft von Hölzern. Die sorgfältige Beachtung der Hinweise in den Pflegeanweisungen, insbesondere das Einhalten der raumklimatischen Verhältnisse, kann eine Fugenbildung im vertretbaren Rahmen halten. Parketthölzer besitzen wie alle Hölzer, je nach Holzart unterschiedlich stark ausgeprägt, die natürliche Eigenschaft, unter kurzwelliger UV-Strahlung des Sonnenlichts nachzudunkeln oder auszubleichen. Diese Eigenschaft stellt keine Qualitätsbeeinträchtigung dar.

Malerarbeiten
Wohnungsinnenwände und Decken weiß gestrichen, Decken vorab mit Raufaser tapeziert, bei Ortbetondecken verputzt,  Treppenhauswände mit wisch- und scheuerbeständigem Latex-Farbanstrich. Kellerwände und Decken mit Dispersionsfarbe gestrichen, Kellerböden mit Betonfarbe gestrichen, mit umlaufendem Sockelanstrich. Im Trockenraum mit elastischer Abfugung zur Wandfläche. Dachuntersichten an Holzbauteilen, wo vorhanden, im Außenbereich mit zweimaligem Holzfarbanstrich und  Voranstrich nach Farbkonzept.

 

Innentüren Wohnungseingangstüre
Lichte Breite mind. 90 cm, Höhe ca. 205 – 210 cm, ca. 48 mm stark, selbstschließend, dicht und vollwandig, mit 3-seitig umlaufender Dichtung und absenkbarer Bodendichtung (Schall-Ex), Klimaklasse III. Unterer Türanschlag zum Treppenhaus ca. 10 – 20 mm. Türblatt ausgerüstet mit Falle, Dreifachverriegelung und Türspion. Türzarge mit Schutzbeschlag für Profilzylinder und Sicherheitsschließbleche, Oberfläche der Türe und Zarge in CPL weiß oder evtl. Holzoberfläche, nach Farbauswahl des Verkäufers. Türdrückergarnitur innen und Schutzbeschlag außen in Edelstahl.

Wohnungsinnentüren
Lichte Breite mind. 80 cm, Höhe ca. 205 – 210 cm hoch, Röhrenspantürblatt. Oberfläche von Türe und Zarge in Ei-che Echtholzedelfurnier mit gerundeter Kantenausführung des Türblatts und der Zargenbekleidung, alternativ preisgleich in CPL-Dekorschichtplatten nach Mustervorlage. In einzelnen Wohnungen Holz-Glas-Türe lt. Planeintrag mit Lichtausschnitt, Sicherheitsklarglas ESG im Türblatt. Beschläge aller Türen in Edelstahl mit Rosettengarnitur nach Mustervorlage, Innentüren mit Buntbartschloss, WC- und Badtüren mit Badtürrosette. Bei Schiebetüren, sofern diese im Plan angegeben sind, Ausführung mit Mauerwerkswandeinbaukasten, verputzt, Türzarge und Türblatt wie Innentüren mit Griffmuschel in Edelstahl. Kellertüren zum Treppenhaus als Brandschutztüren farbig gestrichen, nach Farbkonzept des Verkäufers.

Hinweise:

  • Die Türen zu Räumen mit Einzelentlüftern (z.B. WC´s, Bäder) erhalten für die erforderliche Luftnachströmung einen Bodenabstand von ca. 10 – 15 mm. Bei innenliegenden Abstellräumen (ohne Fenster) erhalten die Türblätter zusätzlich Lüftungsgitter im Bereich des Türblattes.

  • Furnierhölzer besitzen wie alle Hölzer, je nach Holz-art unterschiedlich stark ausgeprägt, die natürliche Eigenschaft, unter kurzwelliger UV-Strahlung des Sonnenlichts nachzudunkeln bzw. auszubleichen. Diese Eigenschaft stellt keine Qualitätsbeeinträchtigung dar.

 

Aufzugsanlage
Aufzug mit barrierefreiem Zugang zu allen Wohnge-schossen und zum Kellergeschoss, Kabinengröße ca. 140 x 110 cm, für 8 Personen bzw. 1 Eigentumswohnanlage für Rollstuhlfahrer ausgelegt, Aufzugkabinenverkleidung innen (mit großem Spiegel), und Teleskop-Schiebetüren (Kabinentüren) aus Edelstahlblech, Bodenbelag angeglichen an Treppenhausbelag. Aufzugschachtverkleidung außen und Fahrschachttüren ebenfalls aus Edelstahl. Geräuscharme Aufzugführung mit Seil- oder Gurtbetrieb. Integriertes Notrufsystem mit Telefonaufschaltung auf eine Servicestelle. Abnahme der Aufzugsanlage vor Inbetriebnahme durch den TÜV.

Hinweis:
Die Aufzugsanlage bedarf der regelmäßigen Kontrolle und Wartung. Durch die Verwaltung wird für die Wartung bereits vor der Abnahme des Gemeinschaftseigentums ein Systemwartungsvertrag abgeschlossen.

Metallbauarbeiten
Geländer im Treppenhaus in Metallkonstruktion, grundiert und gestrichen bzw. pulverbeschichtet, mit Handlauf aus Holz, Balkongeländer als Metallkonstruktion mit absturzsicherem Glas, Gestaltung durch Detailplanung und Farbkonzept des Verkäufers. Austritte an französischen Balkonen als feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit Pulverbeschichtung.

Elektroinstallation
Ausführung der gesamten elektrischen Anlagen nach VDE-Vorschriften und vorliegendem Elektroinstallationsplan. Sämtliche Leitungen in Wohnräumen und im Treppenhaus als Leerrohrinstallation unter Putz bzw. in die Decke eingelegt. Im Keller teilweise Aufputzverlegung oder auf Leitungsträgersystemen. Zentrale Zähleranlage (1 Zähler je Wohnung und dazugehörendem Kellerabteil) im Kellergeschoss, separate Zähler für die Gemeinschaftsanlagen und TG. Sicherungskasten und Medienverteiler im Unterputzverteilkasten in jeder Wohnung, im Flurbereich extra Fehlerstromschutzschaltung. In allen Wohnräumen, Schlaf- und Kinderzimmern, Nebenräumen Steckdosen und Lichtschalter gemäß Installationsplan. Rauchmelder in den Wohnungen als batteriebetriebene Einzelrauchmelder, Montage an den Zimmerdecken, An-zahl und Lage nach planerischer und räumlicher Vorgabe. Im Rahmen der ersten Eigentümerversammlung kann das Vorgehen zu einem Wartungsvertrag beschlossen werden.

 

Wohn-Essbereich
2 Deckenleuchtenauslässe mit Schaltung gem. Installationsplan, 6 Steckdosen davon 1 als Dreifachsteckdose, in Wohnzimmern über 30 m2 eine weitere Doppelsteckdose. 1 aktive Antennendose, 1 weitere Leerdose Antenne, 1 Leerdose Telefon.

Küche
1 Deckenleuchtenauslass, 1 Wandauslass zur örtlichen Ausschaltung unter Hängeschränke, Herdanschlussdose, Spülmaschinenanschluss, Kühlschrankanschluss, Anschlussdose für Küchendunstabzug (Umluft), und 2 Doppelsteckdosen im Arbeitsplattenbereich, bei U-förmig angeordneten Küchen eine weitere Doppelsteckdose.

Schlafzimmer
1 Deckenleuchtenauslass mit Schaltern an der Türe und am Bett, 2 Zweifachsteckdosen im Bettenbereich, 1 Zweifachsteckdose, 1 aktive Antennendose, 1 Leerdose Telefon

Kinder-, bzw. Gästezimmer
1 Deckenleuchtenauslass mit Schalter an der Türe, 2 Zweifachsteckdosen und 1 Einfachsteckdose, 1 aktive Antennendose, 1 Leerdose Telefon

Bad bzw. Dusche
1 Deckenleuchtenauslass mit Schalter an der Türe, Wandlampenanschluss je Waschbecken mit Schalter am Waschbecken. 1 Doppelsteckdose am Waschbecken. 1 Anschluss für Waschmaschine und Wäschetrockner im Bad entsprechend Plan WC (wenn im Plan angegeben), 1 Wandlampenanschluss mit Schalter an der Türe, 1 Steckdose

Flur
Deckenleuchtenauslass mit Schaltern gemäß Installationsplan: 2 Steckdosen, 1 Anschluss für die Sprech- und Klingelanlage, 
1 Telefondose in Unterputzmedienverteiler

Abstellräume (wenn im Plan dargestellt)
Je 1 Deckenleuchtenauslass mit Schalter-Steckdosenkom-bination an der Türe.

Terrassen und Balkone
Je 1 Steckdose, wassergeschützt (bei Terrassen absperrbar bzw. von innen schaltbar) sowie eine einheitliche Außenleuchte nach Gestaltungskonzept des Verkäufers mit Schaltung von innen.

 

Keller
Je Einzelkeller 1 Deckenleuchtenauslass und 1 Schalter-Steckdosenkombination an der Türe.

Hauseingang, Treppenhaus- und Kellerflure
Mit Deckenleuchten mit sparsamen LED-Leuchtmitteln, nach Gestaltungskonzept des Verkäufers, Schaltung über Bewegungsmelder mit Zeitschaltung im Treppenhaus und Hauseingang mit Dämmerungsfunktion.

Technikräume im KG
Hausanschlussraum und Zählerraum mit je 1 Feuchtraum-Leuchtstoffdeckenlampe mit Schalter an der Türe, 1 Feuchtraumsteckdose. HLS-Übergaberaum mit allen notwendigen Elektroinstallationen.


Gemeinschaftliche Kellerräume

Mit je einer LED-Deckenlampe mit Bewegungsmelder, (ohne Schalter). Anschluss an die vorhandene Netzinfrastruktur der Telekom und der Kabel Deutschland sofern verfügbar.

 

Wärmeversorgung
Die Heizung und Warmwasserversorgung erfolgt mittels einer modularen Regelung der Grund- und Spitzenlast  außentemperaturgesteuert. Pelletanlage ca. 100 KW in Kombination Gastherme ca. 120 KW mit Brennwerttechnik. Die Gasleitung zur Versorgung liegt direkt in der Borhochstraße. Die Heizzentrale befindet sich neben Tiefgaragenteil zum Keller des Hauses 4, erreichbar über die Schleuse von der Tiefgarage und versorgt über diese Zentrale die Häuser 1 – 4. Kaminanlagen für die Pelletheizung und die Gasheizung integriert im Haus 4 ohne LAS-System. Die Heizzentrale versorgt die Gebäude durch ein komplett wärmegedämmtes und schallentkoppeltes Nahwärmelei-tungsnetz in der Tiefgarage zu den jew. Unterstationen.

Hinweis:
Für die Wartung der Heizungsanlage und Heizungssteuerung muss von der Eigentümergemeinschaft ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden, dies wird erstmalig durch den Verwalter veranlasst.

 

Heizungsinstallation
Fußbodenheizung mit Raumthermostat. Wohnungsstation Unterputz mit Wärmezähler-Einbaustrecke in jeder Wohnung. Komplett wärmegedämmtes und schallentkoppeltes,  hausinternes Wärmeheizleitungsnetz. Leitungen im KG und Steigleitungen aus Edelstahl. Alle Aufenthaltsräume erhalten eine Fußbodenheizung, Nebenräume nach Wärmebedarf, im Bereich von bodengefliesten Duschen (bei Sonderwunsch Kunde) erfolgt keine Leitungsverlegung. Auslegung der Flächenheizung (FBH) nach DIN EN 1264. Fußbodenheizungssystem von deutschem Markenhersteller mit Wärmedämm- und Trittschalldämmung (Systemplatte mit 28 dB(A)) FCKW-frei als Rohrträger nach DIN EN 13163 und DIN 4108-10. Rohrleitungen als PEX-Rohr innerhalb des Heizestrichs schlangenförmig verlegt. Einzelraumregler je Raum und Thermoantrieb je Heizkreis. Raumfühler weiß 230 V für Heizbetrieb in Unterputzausführung zum Anschluss von max. 12 Thermoantrieben. Bei steigender Raumtemperatur schließen die Ventile. Zusätzlicher Handtuchheizkörper im Bad mit von der Fußbodenheizung unabhängigem Betrieb.Beheizung Treppenhaus mittels Heizkörper im Untergeschoss. Die jährliche Verbrauchserfassung des Wärmeverbrauchs (Heizung inkl. Warmwasser) erfolgt je Wohnung mit elektronischen Wärmemengenmietzählern eines durch die Eigentümergemeinschaft zu beauftragenden Wärmemessdienstes. Die Erstbeauftragung erfolgt durch den Verwalter für die Eigentümergemeinschaft in Abstimmung mit dem Bauträger.

Sanitärinstallation
Hauptleitungsverteilung Kalt-, Warmwasser- und Zirkulation in Edelstahl, wärmegedämmt und schallentkoppelt nach DIN. Erwärmung des Trinkwassers dezentral in der Wohnungsstation über einen Wärmetauscher vom Gebäudewärmeheizleitungsnetz. Anbindeleitungen in den Wohnungen in hochwertigem Kunststoffrohr. Abwasserleitungen in isolierten, schallentkoppelt montierten schalldämmenden Kunststoff-Fallrohren. Leitungsführung komplett in Vorwandinstallationen mit Trockenbauvorsatzschalen, Deckendurchdringungen brandschutztechnisch verschlossen nach M-LAR (= Muster Leitungsanlagen Richtlinie) und BayBO. Sanitärgegenstände nach Planzeichnung, Einrichtungsgegenstände in Weiß, ausschließliche Verwendung von Markenfabrikaten.

Hinweis:
Es werden nur Armaturen mit Prüfzeugnis der Armaturengruppe 1 (geräuscharm nach DIN 4109) eingebaut. Bei Änderungen durch Kunden sind ebenfalls nur technisch gleichwertige Armaturen zugelassen. Kalt- und Warmwasserverbrauchsmessung mit Mietzählern je Wohnung.

 

Bad- und WC-Ausstattung
Körperformbadewanne aus Acryl nach Mustervorlage des Verkäufers, Größe gemäß Planzeichnung mit Ab- und Überlaufgarnitur als Wannenrandeinlauf. Unterputzeinhebelmischgarnitur, Ideal Standard „Cera-plan III“. Schlauchbrause als  1-Funktionshandbrause dn 120 mm „Idealrain“mit Wandhalterung. Quadratische oder rechteckige Duschwanne, Ausführung mit ca. 60 mm Randhöhe in Acryl nach Mustervorlage des Verkäufers mit passendem Styroporwannenträger, Größe gemäß Planeintrag. Einbauhöhe der Oberkante Wannenboden je nach techn. Notwendigkeit der Installation erhöht über FFB möglich. Bei technisch möglicher Anordnung im Bad kann alter-nativ eine bodengeflieste Dusche auf Sonderwunsch hergestellt werden. Ablauf hierbei unverschließbar ohne Notüberlauf. Unterputzeinhebelmischgarnitur, Ideal Standard „Ceraplan III“, oder  gleichwertig. Schlauchbrause mit Brausestange 90 cm, 3-Funktionshandbrause dn 120mm „Idealrain“. Duschtrennwand in Einscheibensicherheitsglas ESG mit rahmenloser Punkthalterung, Festverglasung bzw. Dreh- türe entsprechend Grundrisssituation. Ausführung nach Mustervorlage des Verkäufers. Im Bad Waschbecken gemäß Planzeichnung in Kristallporzellan, Ideal Standard Connect Cube ca. 65 / 46 cm, Spiegel unsichtbar montiert 800 / 600 mm, Doppelhandtuchstange neben WB „Keuco-Plan“. Im zusätzlichen separaten WC Handwaschbecken ca. 40 / 36 cm , Spiegel unsichtbar montiert 600 / 400 mm, Handtuchhaken neben WB „Keuco-Plan“. WC’s jeweils als wandhängendes Tiefspül-WC, Ideal Standard „Connect“, spülrandlose Ausführung der Sanitärkeramik für optimale Reinigung, WC-Sitz und Deckel mit Absenkautomatik in Weiß. Unterputzspülkasten mit Zweimengenspülung, Drücker-platte Kunststoff weiß, WC-Papierhalter „Keuco Plan“.

Küche
Verchromte Eck-/Kombiventile für Kalt- und Warmwasser sowie Spülmaschine.

Waschmaschine
Waschmaschinenanschluss je Wohnung nach Planzeichnung mit Wandeinbausiphon und Wasseranschluss im Bad. Der Trockenraum erhält ein Ausgussbecken mit Warm- und Kaltwasseranschluss ohne Bodenablauf.

Gartenwasser
Wohnungen im EG erhalten jeweils eine frostsichere Gartenwasserzapfstelle.

Hinweis:
In den Plänen dargestellte Küchenmöbel und Einrichtungen sowie weitere gestrichelt dargestellte Wasch-becken werden nicht mitgeliefert, sie dienen nur dem Platznachweis.

 

Lüftungskonzept
Das freie Lüftungssystem mit den vorgesehenen Entlüftungsanlagen erfüllt die Vorgaben für die Lüftung zum Feuchteschutz. Die vorgesehene Nennlüftung und reduzierte Lüftung ist durch aktives Öffnen der Fenster zu erreichen. Räume mit zusätzlich vorgesehenen Entlüftungsanlagen entsprechen den Anforderungen der DIN 18017-3. Ventilatorgestützte Lüftungen nach DIN 1946 Teil 6 sind nicht vorgesehen.

Zusätzliche raumlufttechnische Maßnahmen
Sämtliche Bäder und innenliegende WC-Räume erhalten je einen Abluft-Ventilator nach DIN 18017-3, gesteuert über Lichtschalter oder Präsenzmelder bzw. über eine nutzerunabhängige Intervallsteuerung nach Vorgabe des Verkäufers. Als Zuluft sind Überstromöffnungen (ca. 10 – 15 mm Türspalt zum Fußboden) und Außenluftdurchlässe in den Fenstern (Fensterfalzlüfter) vorgesehen. Die Wartung der oben genannten Anlagen obliegt dem Käufer des Objektes.

Hinweise:

  • Dunstabzüge in Küchen sind nur als Umluftsysteme zugelassen.
  • Innenliegende Trockenräume im Keller werden entlüftet.

Keller
Jeder Wohnung ist ein über den Aufzug und über einen ca. 120 cm breiten Kellerflur erreichbarer Kellerraum zugeordnet.
Kellertrennwände und Türen zu Einzelkellern als feuerverzinkte Metallkonstruktion mit Profilzylinderschloss. Teilweise sind Kellerwände gemäß Planzeichnung in Ziegel-massivbauweise erstellt. Die nutzbare Raumhöhe und -breite kann durch Ver- und Entsorgungsleitungen sowie statisch notwendige Unterzüge eingeschränkt sein.

 

Balkone
Balkone in den Obergeschossen in Ortbeton bzw. als Stahlbetonfertigteile mit hohem Wassereindringwiderstand, thermisch getrennte  Konstruktion mit Entwässerung über Fallrohre. Oberfläche der Untersichten in Sichtbeton bzw. geglättet. Holzrost aus Lärche bzw. Douglasie nach Wahl des Verkäufers. auf Neoprenelager, auf Sonderwunsch auch WPC oder ähnliche Beläge möglich.

Dachterrasse
Terrassen der Wohnungen im 3. Ober- bzw. 4. Ober-geschoss mit wärmegedämmtem Flachdachaufbau auf STB-Decke nach EnEV.
Ausgang mit Schwellenausbildung vom Wohnraum nicht barrierefrei, Belagaufbau der Dachterrasse nach EnEV erhöht im Vergleich zum Wohnraum. Entwässerung mit Wasserspeier bzw. Fallrohranbindung. Beläge der südseitigen Dachterrassen aus Betonplatten mit Granitvorsatz auf Splittbett und Drainagematte oder Tellerlager, Entwässerungsrinne vor Dachterrassentüren, Beläge der westseitigen Dachterrassen im obersten Geschoss wie Balkonbelag.

Terrasse mit Gartenanteil
Terrassenbelag im Erdgeschoss aus Betonplattenbelag mit Granitvorsatz sandgestrahlt verlegt im Splittbett auf Stahlbetonplatte.
Entwässerungsrinne vor Terrassentüre. Gartenanteil mit Sondernutzungsrecht. Der Käufer kann auf Sonderwunsch einen Gartengeräteschrank nach Plandetail des Verkäufers entsprechend der Größe und Lage im Freiflächengestaltungsplan erwerben. Konstruktion aus feuerverzinkten Stahlprofilen mit einflügeliger Drehtüre. Außenseitig Plattenverkleidung mit witterungsbeständigen Fassadentafeln, Dachdeckung mit Uginox-Edelstahlblech mit Tropfkante. Montage auf Stahlbetonbodenplatte im Freibereich.

 

Gemeinschaftseinrichtungen
Gemeinschaftlich genutzter Fahrradabstellraum im Unter- geschoss jedes Hauses sowie Trockenraum mit Zugang vom Treppenhaus im Gebäude. Für die Müllerfassung für Wohneigentümer und Mieter stehen zwei absperrbare Mülltonnenräume im Außenbereich zur Verfügung. 2 Gartenwasserzapfstellen für den Hausmeister im Quartier.

Außenanlage
Gemeinschaftliches privates Fahr- und Wegesystem zum Hauseingang mit barrierefreier Ausführung inkl. Aufstellflächen für die Feuerwehr. Durchgrünung mit Spielplatz, Rasen und Bepflanzung nach Freiflächenplanung durch den Verkäufer. Gemeinschaftliche Mülltonnensammelplätze in Metallkonstruktion überdacht, absperrbar.

Parkierung Tiefgarage
Offene Tiefgaragenstellplätze in unterschiedlichen Längen und Breiten, maßgebend sind die in den Plänen eingezeichneten Maße. Entsprechend der Lage und Fläche des Stellplatzes sowie der Größe und des Wenderadius des Fahrzeugs ist ein bequemes oder beengteres Einparken gegeben. Gründung der TG auf Fundamentbalken bzw. Pfahlkopfbalken aus Stahlbeton nach Statik. Wände, Stützen und TG-Decken in schalungsglattem Sichtbeton, alle erdberührenden Bauteile in Stahlbeton entsprechend der WU-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton, Beanspruchungsklasse 2. Tiefgaragendecke in Stahlbeton (Untersicht schalungsglatt in Ortbeton) mit oberseitiger Schweißbahnabdichtung auf Voranstrich. Bodenbelag aus Betonverbundsteinpflaster, in Teilbereichen mit Längs- und Quergefälle bis max. 6 %. Oberflächenschutzbeschichtungssystem an Teilbereichen der Fundamente, Tiefgaragenwände und Stützen im Bereich tausalzgefährdeter Bereiche.

 

Hinweis Oberflächenschutz tausalzbeanspruchter Wände und Stützen:
Das Oberflächenschutzsystem der Stützen und Wände bedarf der regelmäßigen Kontrolle und Wartung i.d.R. vor und nach der Frostperiode sowie der Erneuerung beschädigter Oberflächen durch die Eigentümergemeinschaft. Zusätzlich sind Tiefgaragenoberflächen, v.a. die Pflasterbeläge und angrenzende Oberflächen jährlich nach der Winterperiode vollflächig zu reinigen. Elektroinstallation, Brandmeldeanlage und Beleuchtung nach VDE-Vorschrift. Leitungsführung in Kunststoffrohren, Aufputz bzw. auf Leitungsträgersystem. Beleuchtung mittels Langfeldleuchten in LED-Technik, Steuerung über Bewegungsmelder. TG-Tore getrennt für Zu- und Ausfahrtsbereich, Tor im Ausfahrtsbereich mit integrierter Fluchttüre. Ausführung in Metallkonstruktion als Kipptore mit Lochblechbeplan-kung mit Ampelsteuerung, Bedienung über je 1 Handsender pro Stellplatz und zus. Schlüsselschalter.

Hinweis:
Für die Wartung der Brandmeldeanlage und der TG-Tore wird vom Verwalter für die Eigentümergemeinschaft bereits vor Abnahme des Gemeinschaftseigentums ein Wartungsvertrag abgeschlossen. Garagendecken und Wände in heller Farbe gestrichen. Stellplatzmarkierung mit farbig abgesetzter Pflasterung am Boden sowie mit Nummerierung an der Stellplatz-Stirnwand.

Stellplätze
Stellplätze oberirdisch mit sickerfähigem Betonsteinpflasterbelag im Splittbett verlegt. Unterbau aus geeignetem Schotter- bzw. Kiesmaterial, teilw. auf der TG-Decke. Stellplatzabgrenzungen farblich abgesetzt. Es steht eine große Anzahl an oberirdischen Stellplätzen als Besucherstellplätze zur Verfügung.

 

Barrierefreiheit
Die Hauszugänge und das Treppenhaus mit der Aufzugs-anlage sind barrierefrei nach bayerischer Bauordnung nutzbar. Die Wohnungen im Obergeschoss sind barrierefrei / barrierearm nach Planeintrag vorgesehen. Schwellen an Wohnungseingangstüren, die aus Schallschutz- und Dichtheitsgründen notwendig sind, werden mit max. 20 mm Höhe ausgeführt. Der Zugang zu Loggien und Balkonen und Dachterrassen ist bedingt durch die Balkontürschwelle und die Auf-bauhöhen nicht vollständig barrierefrei, wird jedoch mit einer reduzierten Anschlusshöhe der Abdichtung an der Balkon- bzw. Terrassentürschwelle hergestellt. Durch Plan- oder Ausstattungsänderungen bei Käuferson-derwünschen kann eine Herstellung bzw. Einschränkung der barrierefreien Nutzung innerhalb der jew. Wohnung entstehen.

Schallschutz
Schallschutzwerte einzelner Bauteile, im Wesentlichen nach den Empfehlungen für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109 Beiblatt 2 (Nov. 1989): Wohnungstrenn- und Treppenhauswände: R’w ≥ 55 dB Wände innerhalb von Wohnungen: R’w ≥ 40 dB Wohnungstrenndecken: R’w ≥ 55 dB Wohnungseingangstüren: Erhöhter Schalldämmwert: eingebauter Zustand R’w ≥ 37 dB Laborwert R’w, P ≥ 42 dB Trittschallschutz der Treppen und Wohnungstrenndecken: L’n,w ≤ 46 dB Schallschutz der haustechnischen Installationen und Schachtverkleidungen:  Schalldruckpegel max. 30 dB(A).

 

Erläuterungen:
Das bewertete Schalldämmmaß R’w kennzeichnet die schalldämmenden Eigenschaften eines trennenden Bauteils zwischen Räumen; je größer der Wert, desto besser die akustische Qualität. Der bewertete Norm-Trittschallpegel L’n,w beschreibt den Schallpegel in einem Empfangsraum; je kleiner der Wert, desto besser ist die akustische Qualität.
 
Energiekonzept
Gesamtenergiekonzept mit hochwertiger Wärmedämmung aller Bauteile. Herstellung des KfW 55 Standards auf der Grundlage der aktuellen EnEV 2014 in allen Eigentumswohnhäusern mit entsprechenden Fördermöglichkeiten durch die KfW für den Käufer, soweit zum Zeitpunkt des Erwerbs möglich. Überreichung einer Kopie des Energieausweises an alle Wohnungseigentümer nach Übergabe des Gemeinschaftseigentums.
 
 
 
Stand 18.10.2018